Verlängerte KfW-Förderung für Effizienzhaus 55 bis Ende 2026

OS206574_20231126143929 • 30. Juni 2026

Verlängerung der KfW-Förderung für Effizienzhaus 55 bis Ende 2026



Die KfW-Bank hat die Frist für die Beantragung von Förderdarlehen für den Bau oder Kauf von Wohneinheiten im Effizienzhaus-55-Standard bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Dies ist eine positive Nachricht für alle, die ein energieeffizientes Zuhause schaffen oder erwerben möchten.


Im Rahmen des Programms KfW 297 „Klimafreundlicher Neubau“ können Bauherren und Käufer zinsgünstige Darlehen von bis zu 100.000 Euro beantragen. Für die Förderung müssen die Neubauten die Anforderungen des Effizienzhaus-55-Standards erfüllen. Das bedeutet konkret, dass der Primärenergiebedarf um 45 % und der Transmissionswärmeverlust um 30 % unter den gesetzlichen Vorgaben liegen muss. Zudem darf die Heizung nicht auf Öl oder Gas basieren, sondern sollte auf regenerative Energien wie beispielsweise Wärmepumpen oder Solarwärme setzen.


Die Entscheidung zur Verlängerung der Förderung ist Teil einer Strategie, um den Wohnungsbau in Deutschland zu beleben. Laut Bundesbauministerin Verena Hubertz konnten bereits 33.700 Wohneinheiten dank dieser Unterstützung realisiert werden. Das Bundesbauministerium stellt insgesamt 800 Millionen Euro für dieses Programm zur Verfügung, von denen noch rund 343 Millionen Euro verfügbar sind (Stand: 15. Juni 2026).


Für Interessierte ist es wichtig, die Anträge vor Baubeginn zu stellen, um von den günstigen Konditionen zu profitieren. Der Sollzins für eine zehnjährige Zinsbindung beträgt derzeit nur 1,0 %. Im Vergleich dazu sind die Zinsen für den Effizienzhaus-40-Standard höher, was die Effizienzhaus-55-Förderung besonders attraktiv macht.


Zusätzlich hat die KfW vor Kurzem die Zinssätze für andere Förderprogramme gesenkt, was für alle, die in energieeffiziente Sanierungen oder Neubauten investieren möchten, von Vorteil ist.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verlängerung der KfW-Förderung für das Effizienzhaus 55 eine hervorragende Möglichkeit bietet, in nachhaltigen Wohnraum zu investieren. Wer über den Bau oder Kauf eines solchen Hauses nachdenkt, sollte die Chance nutzen und sich rechtzeitig um die Beantragung der Fördermittel kümmern.


Wenn Sie Unterstützung bei der Beantragung oder Informationen zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns, um eine individuelle Beratung zu erhalten.


Quelle: KfW-Förderung Effizienzhaus 55 verlängert bis Ende 2026

Blog

von OS206574_20231126143929 20. Juli 2026
Bauzinsen: Abschaffung der Kapitalpuffer könnte Auswirkungen haben Die Bundesregierung hat ein umfassendes Reformpaket vorgestellt, das unter anderem Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus beinhaltet. Eine zentrale Neuerung könnte die Bauzinsen für Immobilienkredite leicht senken, doch Experten raten zu Vorsicht und empfehlen, nicht auf diese Änderungen zu warten. Im Rahmen des Reformprogramms, das unter dem Titel „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ firmiert, haben sich die Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD auf 34 Maßnahmen geeinigt. Diese sollen das Wachstum ankurbeln und die Bürokratie abbauen. Ein wichtiger Punkt für potenzielle Baufinanzierer ist die geplante Abschaffung der zusätzlichen Kapitalpuffer für Immobilienkredite, die ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten soll. Diese Puffer verlangen von Banken, mehr Eigenkapital für Immobilienfinanzierungen vorzuhalten, was die Kreditvergabe erschwert. Der Immobilienökonom Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft äußert sich jedoch skeptisch zu den potenziellen Vorteilen dieser Reform. Er erwartet, dass die Bauzinsen durch die Abschaffung der Kapitalpuffer nur um etwa 0,1 Prozentpunkte sinken könnten. Dies könnte möglicherweise durch steigende Immobilienpreise wieder kompensiert werden, sodass der Vorteil gering ausfällt. Die Kapitalpuffer wurden 2022 aufgrund des damaligen Immobilienbooms eingeführt, um Banken vor möglichen Risiken abzusichern. In der Folge des Ukraine-Kriegs, der Inflation und der Erhöhung der Bauzinsen haben sich jedoch die Bedingungen am Immobilienmarkt erheblich geändert. Die Nachfrage nach Krediten ist gesunken, weshalb Experten die Abschaffung der Puffer als überfällig erachten. Voigtländer stellt fest, dass Verbraucher zwar von einer Erleichterung beim Zugang zu Krediten profitieren könnten, die Reform jedoch keine dramatische Senkung der Bauzinsen zur Folge haben wird. Die entscheidenden Faktoren für die Kreditvergabe bleiben das Einkommen, das Eigenkapital, der Objektwert sowie die Zinsbindung und Tilgung. Ein positives Signal ist jedoch, dass Banken durch die Reform weniger restriktiv agieren könnten. Zusätzlich zu den Kapitalpuffern plant die Bundesregierung Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, um den Wohnungsbau weiter zu fördern. Diese könnten dazu beitragen, die Planungszeiten zu verkürzen und somit den Bau von neuen Immobilien zu erleichtern. Für Verbraucher, die an einer Immobilienfinanzierung interessiert sind, lautet die wichtigste Botschaft: Obwohl die Abschaffung der Kapitalpuffer eine Erleichterung mit sich bringen kann, ist es unwahrscheinlich, dass sich die Baufinanzierung kurzfristig erheblich verbilligt. Wer bereits eine geeignete Immobilie gefunden hat und finanziell gut aufgestellt ist, sollte nicht auf die Reform bis 2027 warten. Wenn Sie mehr über Ihre Finanzierungsmöglichkeiten erfahren möchten oder eine individuelle Beratung wünschen, zögern Sie nicht, sich an einen Experten zu wenden. Eine fundierte Beratung kann Ihnen helfen, die besten Konditionen für Ihre Baufinanzierung zu finden.  Quelle: Bauzinsen: Überfällige Regel wird abgeschafft – Experte dämpft Hoffnung
von OS206574_20231126143929 17. Juli 2026
Aktuelle Stabilität auf dem Immobilienmarkt in Deutschland In den letzten Monaten hat sich der Immobilienmarkt in Deutschland stabilisiert. Große Preissprünge sind momentan nicht zu erwarten, was sowohl Käufer als auch Verkäufer betrifft. Diese Entwicklung ist wichtig, um die aktuellen Trends und deren Auswirkungen auf die Immobilienfinanzierung besser zu verstehen. Die Stabilität im Immobiliensektor wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Zum einen zeigen aktuelle Berichte, dass die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin hoch ist, jedoch nicht in dem Maße ansteigt, dass es zu signifikanten Preissteigerungen kommen könnte. Zudem haben die gestiegenen Zinsen für Baufinanzierungen bei vielen potenziellen Käufern eine vorsichtigere Haltung hervorrufen. Viele Menschen fragen sich jetzt, ob sie sich eine Immobilie leisten können oder ob sie abwarten sollten, bis sich die Bedingungen verbessern. Für Käufer und Investoren bedeutet die gegenwärtige Marktlage, dass sie in einer Phase relativer Ruhe agieren können. Es ist ratsam, sich intensiv mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und verschiedene Finanzierungsmodelle zu vergleichen. Die Hausbank bietet nicht immer die beste Lösung, weshalb eine umfassende Beratung oft zu besseren Konditionen führen kann. Für diejenigen, die an einer Immobilienfinanzierung interessiert sind, ist es wichtig, die aktuellen Zinsen und deren Entwicklung im Auge zu behalten. Eine gute Beratung kann helfen, die passende Finanzierungslösung zu finden, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Auch alternative Finanzierungsquellen oder Fördermöglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Stabilität auf dem Immobilienmarkt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt. Käufer sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern die Zeit nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Eine professionelle Beratung kann entscheidend sein, um die besten Optionen zu identifizieren und finanzielle Vorteile zu sichern. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei Ihrer Immobilienfinanzierung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne, die beste Lösung für Ihre individuelle Situation zu finden. Quelle: Immobilien: Große Preissprünge sind in Deutschland derzeit offenbar nicht drin - Spiegel