Steigende Baugenehmigungen: Chancen und Herausforderungen im Wohnungsbau

OS206574_20231126143929 • 28. Juli 2026

Steigende Baugenehmigungen im Mai 2026 – Ein Lichtblick für den Wohnungsbau?

Die aktuellen Zahlen zu Baugenehmigungen zeigen einen erfreulichen Trend: Im Mai 2026 wurden 21.000 neue Wohnungen genehmigt, was einem Anstieg von 24,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Auch der Zeitraum von Januar bis Mai 2026 zeigt positive Entwicklungen, mit insgesamt 104.700 genehmigten Wohnungen – das sind 15,4 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Statistiken, bereitgestellt vom Statistischen Bundesamt (Destatis), umfassen sowohl Neubauten als auch Erweiterungen in bestehenden Gebäuden.


Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es jedoch erhebliche Herausforderungen. Im Jahr 2025 wurden lediglich 206.600 Wohnungen fertiggestellt – ein Rückgang im Vergleich zu den Rekordzahlen von 306.400 im Jahr 2020. Zudem hat sich die Zeitspanne von der Genehmigung bis zur tatsächlichen Fertigstellung einer Wohnung von 20 Monaten im Jahr 2020 auf 27 Monate im Jahr 2025 verlängert. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) warnt daher davor, dass die steigenden Genehmigungen nicht zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen werden.


Ein zentrales Problem ist die Kluft zwischen genehmigten Projekten und tatsächlich fertiggestellten Wohnungen. Diverse staatliche Vorgaben und steuerliche Belastungen machen viele Bauprojekte unrentabel, was die Investitionsbereitschaft der Bauwirtschaft stark einschränkt. Auch die Stimmung in der Branche ist angespannt, wie das Münchener Ifo-Institut berichtet. Die Bauwirtschaft sieht sich mit einer stagnierenden Nachfrage, einer hohen Stornierungsquote und Materialengpässen konfrontiert. Für die Jahre 2026 und 2027 wird mit lediglich 185.000 bis 195.000 fertiggestellten Wohnungen gerechnet, was die Marktsituation weiter verschärfen dürfte.


Zusätzlich belasten Faktoren wie die Inflation und geopolitische Konflikte, wie der Iran-Krieg, die Baukosten und die Planbarkeit von Bauprojekten. Diese Unsicherheiten wirken sich auch auf die Mietpreise aus. Strenge Vorschriften im Bereich Mieterhöhungen und steigende Instandhaltungskosten vermindern die Attraktivität von Immobilieninvestitionen. Viele potenzielle Investoren ziehen daher andere Kapitalanlagemöglichkeiten in Betracht, die weniger mit administrativem Aufwand verbunden sind.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar ein Anstieg der Baugenehmigungen zu verzeichnen ist, die Herausforderungen im Wohnungsbau jedoch weiterhin erheblich bleiben. Für angehende Immobilieninvestoren ist es wichtig, die aktuellen Trends und Marktentwicklungen zu beobachten und sich gegebenenfalls professionell beraten zu lassen, um die besten Entscheidungen für ihre Investitionen zu treffen.


Wenn Sie mehr über die aktuelle Marktentwicklung und geeignete Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien erfahren möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Eine individuelle Beratung kann Ihnen helfen, die für Sie passende Lösung zu finden.



Quelle: Baugenehmigungen steigen

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von OS206574_20231126143929 29. Juli 2026
Änderungen beim iSFP-Bonus: Auswirkungen auf den Sanierungsfahrplan Der Sanierungsfahrplan, ein wichtiges Instrument zur energetischen Sanierung von Gebäuden, könnte durch aktuelle Änderungen beim iSFP-Bonus vor Herausforderungen stehen. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, insbesondere für die Energieberater-Branche, die auf diesen Bonus angewiesen ist. Der iSFP-Bonus, der ursprünglich dazu gedacht war, Energiekonzepte für die Sanierung zu fördern, könnte durch die Anpassungen an den Förderbedingungen weniger attraktiv werden. Viele Einzelmaßnahmen zur energetischen Verbesserung erreichen möglicherweise nicht mehr die erforderliche Investitionsschwelle, um die Kosten, die durch die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) entstehen, zu rechtfertigen. Dies könnte dazu führen, dass weniger Hauseigentümer bereit sind, einen iSFP in Anspruch zu nehmen, was die Nachfrage nach Energieberatern negativ beeinflusst.  Zusätzlich wird der neue WPB-Bonus (Wärme-Pumpen-Bonus) voraussichtlich nicht ausreichen, um die durch die iSFP-Änderungen entstandene Lücke zu schließen. Dies könnte bedeuten, dass die finanzielle Grundlage vieler Energieberater gefährdet ist und damit auch die Qualität der Beratung, die den Hausbesitzern zur Verfügung steht. Für Eigentümer von Immobilien hat dies mehrere Implikationen. Wenn weniger Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, könnte dies nicht nur die energetische Effizienz von Bestandsimmobilien beeinträchtigen, sondern auch die geplanten CO2-Reduktionsziele in Gefahr bringen. Ein gut geplanter Sanierungsfahrplan ist entscheidend, um die Energieeffizienz zu steigern und langfristig Kosten zu sparen. Es ist daher ratsam, sich frühzeitig über die aktuellen Fördermöglichkeiten zu informieren und gegebenenfalls alternative Finanzierungsmodelle in Betracht zu ziehen. Eine individuelle Beratung kann hier wertvolle Unterstützung bieten und dazu beitragen, die besten Lösungen für die eigene Situation zu finden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die aktuellen Änderungen beim iSFP-Bonus nicht nur die Energieberater, sondern auch Immobilienbesitzer betreffen. Es ist wichtig, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und sich bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen professionell beraten zu lassen. Wenn Sie weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in der Immobilienfinanzierung oder zur energetischen Sanierung benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam die besten Lösungen für Ihre Immobilie finden. Quelle: Steht der Sanierungsfahrplan vor dem Aus?
von OS206574_20231126143929 24. Juli 2026
Steuerliche Aspekte für Selbstnutzer von Immobilien in Deutschland In den letzten Jahren hat sich die Diskussion um die steuerlichen Rahmenbedingungen für Immobilienbesitzer in Deutschland intensiviert. Insbesondere Selbstnutzer von Immobilien sehen sich oft mit finanziellen Nachteilen konfrontiert, die durch die aktuelle Gesetzgebung bedingt sind. Es ist wichtig, sich über diese Aspekte im Klaren zu sein, um informierte Entscheidungen über den eigenen Wohnraum zu treffen. Ein zentraler Punkt ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer, die für Selbstnutzer in vielen Fällen hohe finanzielle Belastungen mit sich bringen kann. Bei der Übertragung von Immobilien innerhalb der Familie müssen oft erhebliche Steuerbeträge entrichtet werden, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die Immobilie verkauft werden muss, um die Steuerlast zu decken. Dies kann insbesondere für Familien, die in der Immobilie wohnen, eine herausfordernde Situation darstellen. Zusätzlich kommt die Grundsteuer ins Spiel, die in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik steht. Die aktuelle Berechnungsmethodik führt dazu, dass viele Selbstnutzer oft höhere Steuern zahlen müssen als Mietinvestoren, die von steuerlichen Vorteilen profitieren können. Diese Ungleichheit kann die finanzielle Situation von Immobilienbesitzern erheblich belasten. Für Sie als Leser bedeutet dies, dass es wichtig ist, sich über die steuerlichen Rahmenbedingungen zu informieren, bevor Sie eine Immobilie erwerben oder in eine bestehende Immobilie investieren. Eine umfassende Beratung kann Ihnen helfen, die steuerlichen Auswirkungen besser zu verstehen und eventuell kostspielige Fehler zu vermeiden. Es gibt oft Lösungen, die über die Angebote der Hausbank hinausgehen und auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die steuerlichen Nachteile für Selbstnutzer von Immobilien in Deutschland nicht zu unterschätzen sind. Daher ist es ratsam, sich frühzeitig mit diesen Themen auseinanderzusetzen und gegebenenfalls professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Eine gute Beratung kann Ihnen nicht nur helfen, die steuerlichen Aspekte besser zu verstehen, sondern auch Ihre Finanzierungsstruktur zu optimieren. Wenn Sie mehr über die steuerlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten erfahren möchten, zögern Sie nicht, sich an einen erfahrenen Finanzberater zu wenden. Gemeinsam können wir eine passende Strategie für Ihre Immobilienfinanzierung entwickeln.  Quelle: Immobilien in Deutschland: Steuerliche Nachteile für Selbstnutzer - FAZ